Rentner haben 45 Milliarden auf der hohen AHV-Kante

K-Tipp 01/2018 vom | aktualisiert am

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Die AHV machte auch im vergangenen Jahr wieder Gewinn – entgegen den Prognosen des Bundes. Inzwischen betragen ihre ­Reserven satte 45 Milliarden Franken.

Jedes Jahr mehr Geld auf der Seite: Die AHV hat letztes Jahr eine Rendite von sechs Prozent erzielt (Bild: GETTY IMAGES)

Jedes Jahr mehr Geld auf der Seite: Die AHV hat letztes Jahr eine Rendite von sechs Prozent erzielt (Bild: GETTY IMAGES)

Die Prophezeiungen waren düster. Das Bundesamt für Sozialversicherungen hatte vorausgesagt, dass die AHV das Jahr 2017 mit einem Minus von 101 Millionen Franken abschliessen würde. Doch davon kann keine Rede sein. 

Kurz nach Neujahr gab Manuel Leuthold, Präsident des AHV-Ausgleichsfonds, bekannt, der Fonds habe im vergangenen Jahr auf dem Finanzmarkt eine Rendite von sechs Prozent erzielt. Damit könne die AHV das Defizit aus dem Verhältnis zwischen Rentenausgaben und Beitragseinnahmen auch 2017 «mehr als ausgleichen». Präzise Zahlen werden zwar erst in ein paar Wochen veröffentlicht. Doch schon jetzt steht fest: Das AHV-Vermögen wird weiter wachsen – wie fast immer in den vergangenen 15 Jahren: Von Ende 2001 bis Ende 2016 nahm die Kapitalreserve der AHV um 21,41 Milliarden auf 44,67 Milliarden Franken zu. Das ist fast eine Verdoppelung. Und das, obwohl 2011 nicht weniger als 5 Milliarden Franken an die Invalidenversicherung verschenkt wurden.

Der Bundesrat tritt trotzdem wieder aufs Gaspedal. [...]

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