Säule 3a: Nicht alle können profitieren

K-Geld 06/2017 vom

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Steuerpflichtige mit tiefem Einkommen können von der 3. Säule weniger profitieren als Gutverdienende. Wer sehr wenig verdient, zahlt mit der 3. Säule allenfalls mehr Einkommenssteuern als mit dem Sparkonto.

Genau rechnen: Bei Wenigverdienern entfällt der Steuerspareffekt der Säule 3a (Bild: iSTOCK)

Genau rechnen: Bei Wenigverdienern entfällt der Steuerspareffekt der Säule 3a (Bild: iSTOCK)

Die jährlichen Einlagen in die steuerbegünstigte Säule 3a sind beschränkt: für Angestellte mit Pen­sionskasse auf 6768 Franken, für Selbständige ohne Pensionskasse auf 20 Prozent ihres AHV-pflich­tigen Einkommens und höchstens auf 33840 Franken. Das gilt auch für 2018. Wer durchschnittlich verdient, zahlt dank dem Steuerabzug auf die 3a-Einzahlungen rund 25 Prozent weniger Einkommenssteuern. Das kann pro Jahr leicht eine Steuerersparnis von 1500 bis 2000 Franken ausmachen. Das gesparte Geld muss aber beim Bezug separat vom ­übrigen Einkommen versteuert werden – allerdings zu ­einem tie­feren Steuersatz.

«Die 3. Säule ist bestenfalls ein Zustupf»

Einige Parlamentarier schlagen vor, die Säule 3a auszubauen. FDP-­Nationalrat Andrea Caroni (AR) fordert die Möglichkeit von Nachzahlungen für jene, die in früheren Jahren nicht den ganzen 3a-Betrag ausschöpften (K-Geld 4/2017). ­Seine Berner Fraktionskollegin Christa Markwalder verlangt die Entkopplung der Säule 3a vom Erwerbseinkommen: Auch Nichterwerbstätige sollen künftig in die Säule 3a einzahlen dürfen. Der ­Luzerner SVP-Nationalrat Franz Grüter möchte, dass Sparer­innen und Sparer über das 69. [...]

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