Schlechte Noten für Generali und Vaudoise

K-Geld 06/2018 vom

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Versicherungsvermittler. Junge Leute, die erstmals eine Hausrat- und eine Privathaftpflichtversicherung abschlies­sen, sind auf eine kompetente Beratung angewiesen. Diesbezüglich hapert es aber zum Teil, wie eine Stichprobe der ­Stiftung Konsumentenschutz zeigt. Im Spätsommer suchten zwei junge Testpersonen unabhängig von­einander Versicherungsvermittler des gleichen Unternehmens auf und liessen sich be­raten. Berücksichtigt wurden die neun grössten Versicherer in der Schweiz. 

Fazit: Die Qualität der Bera­tungen war sehr unterschiedlich. Gute Noten erhielten die Versicherungen Axa, Mobiliar und Zurich. Genügende Beurteilungen erreichten Basler, Allianz, Helvetia und CSS. Vaudoise und Generali schnitten ungenügend ab.  

Auf Anfrage von K-Geld sagt Vaudoise, die Stichprobe sei zu klein ­gewesen, um daraus «aus­sagekräf­tige Ergebnisse abzuleiten». Ge­nerali hingegen gibt zu: «Die ­Qualität dieser Kundengespräche entspricht in ­keiner Weise unseren Ansprüchen.» Man habe erste Massnahmen zur Qualitätssicherung umgesetzt. 

Benotet hat die Stiftung die Qualität des Beratungsgesprächs ­sowie die anschliessend erhaltene Offerte. Beim Gespräch achteten die Kunden darauf, ob die Ver­mittler auf ihre Bedürfnisse ein­gehen und ob sie das Klein­gedruckte erklären und mitgeben.

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