Kommerzielle Schuldensanierer: Hohe Honorare

K-Tipp 05/2017 vom | aktualisiert am

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Hohe Honorare für fragwürdige Leistungen: Kommerzielle Schuldensanierer langen bei ­Betroffenen teils kräftig zu. Doch nicht jeder Vertrag ist verbindlich.

Schulden tilgen (Bild: istock/RF)

Schulden tilgen (Bild: istock/RF)

Yves Siaka aus Lau­sanne (Name geändert) verdient als Callcenter-Mit­arbeiter 4200 Franken ­netto pro Monat. Er ist ver­heiratet und Vater von zwei Kindern. Über die Jahre häuften sich 45 000 Franken Schulden an, vor allem bei Banken und Versicherungen. Jeden Monat flatterten zahlreiche neue Rechnungen ins Haus.

Der Schuldensanierer Neo­via versprach ihm eine einfache Lösung: Siaka ­müsse nur eine monatliche Rate von 850 Franken an Neovia überweisen. ­Diese übernehme dann alle ­Verhandlungen mit den Gläubigern und zahle die Schulden ab.

Als Gegenleistung verlangte Neovia eine Start­gebühr von 3640 Franken  und monatliche Gebühren von 99 Franken. Plus monatlich 0,3 Prozent der Schuldsumme. Diese Kosten zog Neovia von den ­monatlichen Raten ab.

Neovia blitzt vor Gericht ab

Siaka bemerkte rasch, dass sein Geld nicht reichen ­würde, um so viel an Neovia zu zahlen. [...]

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