So haben Sie im Ausland gute Karten

K-Geld 3/2006 vom

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Die Frage ist einfach: Welches Zahlungsmittel eignet sich im Ausland am besten? Die Antwort: Meist eine Kombination von Kreditkarte und Maestro- oder Postcard.

Wer im Ausland am liebsten mit Bargeld bezahlt, besorgt sich am besten eine Postcard. Damit zahlt man pro Bargeldbezug jedes Mal 4 Franken. Kosten bei einem Bezug von 1000 Franken: nicht einmal ein halbes Prozent.

Günstiger ist, jedenfalls für Bezüge unter 400 Franken, nur die Travel-Cash-Karte von Swiss Bankers. Diese Karte lässt sich immer wieder aufladen - auch von Freunden zu Hause. Kosten: 1 Prozent des Ladebetrags.

Viele Menschen tragen, gerade im Ausland, nicht gern viel Geld auf sich. Sie bezahlen im Hotel, im Restaurant und beim Einkaufen lieber mit Karte. Für diese Fälle eignen sich Kreditkarten am besten. Sie werden weltweit von 24 Millionen Geschäften akzeptiert. Und beim Bezahlen fallen keine Kosten an.

Doch bei Bargeldbezügen sollte man auf Kreditkarten verzichten. Denn dann wirds horrend teuer. So kostet ein Bezug mit der Visa-Karte der Post 4 Prozent. Der eingangs erwähnte Bezug im Gegenwert von 1000 Franken kostet demnach 40 Franken. Das ist zehnmal so viel wie mit der Postcard.


Zahlungsmittel: Der richtige Mix für jede Situation

Damit ist klar: DAS Zahlungsmittel für Auslandreisen gibt es nicht. Das eine Zahlungsmittel eignet sich besser für den Bargeldbezug, das andere für den Einkauf. Damit Sie sich leichter zurechtfinden, hat K-Geld in der Tabelle die wichtigsten Eigenschaften der verschiedenen Zahlungsmittel sowie deren wichtigste Vor- und Nachteile aufgelistet.
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