So teuer ist Leben wirklich geworden

K-Tipp 03/2018 vom

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Offiziell beträgt die Teuerung zwischen 1996 und 2016 «nur» zehn Prozent. Die wirkliche Belastung für Haushalte ist aber doppelt so hoch.

Doppelt so hohe Belastung: Die Teuerung inklusive Krankenkassenprämien beträgt fast 20 Prozent

Doppelt so hohe Belastung: Die Teuerung inklusive Krankenkassenprämien beträgt fast 20 Prozent

Jedes Jahr publiziert das Bundesamt für Statistik den Landesindex der Konsumentenpreise. Er soll über die Teuerung Auskunft geben. Dafür erheben die Statistiker die Preise von Konsumgütern. Der ausgewählte Warenkorb soll gemäss Bundesamt «sämtliche Konsumausgaben der privaten Haushalte widerspiegeln». Laut dem Index betrug die Teuerung zwischen 1996 und 2016 ziemlich genau zehn Prozent (siehe Grafik im PDF). 

Die amtlich festgestellte Teuerung ist für den Inhalt des Portemonnaies der Schweizer von grosser Bedeutung. Der Index ist massgebend für Lohnverhandlungen, aber auch für die Erhöhung der AHV- und IV-Renten. Steigen die Preise, steigen auch Löhne und Renten. 

Grosse Posten sind nicht berücksichtigt

Nur: Die Berechnung des Indexes stimmt nicht mit den tatsächlichen Ausgaben der Haushalte überein. Grosse Ausgabeposten im Haushaltsbudget werden nicht berücksichtigt – so etwa die Steuern und die Krankenkassenprämien. [...]

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