Steuerberater: Alle übersehen grobe Fehler

K-Tipp 07/2017 vom

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Wie seriös arbeiten Steuerberater? Das ­Ergebnis ist ernüchternd, wie eine Stich­probe der Sendung «Kassensturz» zeigt.

Steuererklärung: Steuerberater prüften sie nur flüchtig (Bild: KEYSTONE)

Steuererklärung: Steuerberater prüften sie nur flüchtig (Bild: KEYSTONE)

Die Ausgangslage der Stichprobe in den ­Kantonen Basel-Stadt und Aargau: Zwölf zu­fällig ausgewählten Steuerberatungsbüros legte der ­«Kassensturz» zwei ein­fache Steuererklärungen vor – je für einen 57-jäh­rigen ­Teilzeitangestellten mit Nebenerwerb aus selbständiger Tätigkeit und für eine 85-jährige Rentnerin mit eigenem Haus und Wertschriften.

In beide Steuererklä­rungen baute der «Kassensturz» zwölf teils gra­vierende Fehler ein. So wurde etwa eine Pensionskassenrente zu hoch ­an­gegeben. Und beim ­Nebenerwerb machte der Angestellte unzulässige Abzüge und Additions­fehler. 

Die Büros wurden ge­beten, die Unterlagen zu überprüfen und allfällige Fehler zu kontrollieren. Ergebnis: Alle Steuer­berater übersahen meh­rere Fehler – einzelne Berater sogar alle. Im Kanton Aargau kontrollierte ­keiner der sechs Steuer­berater das Wertschriftenverzeichnis. Alle hatten die Steuer­erklärung nicht ­seriös geprüft, sondern nur flüchtig angeschaut.

Versuchspersonen hätten zu viel bezahlt

Fazit des «Kassensturz»-­Experten Martin Metzger vom Ver­mögenszentrum VZ: Die Steuerrechnungen des Teilzeitangestellten und der Rentnerin wären zu hoch ausgefallen. Einzelne der übersehenen Fehler hätten sogar ein Nach­steuer­verfahren und allenfalls ein Strafverfahren nach sich ziehen können. [...]

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