Totalverlust mit raren Edelmetallen

K-Geld 06/2018 vom

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Im Jahr 2010 hat K-Geld erstmals vor Anlagen bei der ­Schweizerischen Metallhandels AG gewarnt. Nun ist das Unternehmen konkurs. Die Staatsanwaltschaft ­ermittelt wegen Betrugsverdachts.

Mit grossen Versprechungen warb die Schweizerische Metallhandels AG (SMH) 2010 für ihre Anlagen in Tantal, Tellur, Indium, Gallium, Hafnium oder Wismut. Die Preise für die seltenen Edelmetalle würden künftig explodieren. Und dank der Einlagerung im Zollfrei­lager Embrach ZH seien die wertvollen Metalle bestens geschützt, behauptete die SMH. K-Geld wies damals auf die überteuerten Preise hin und warnte, dass Industrie­metalle für Private praktisch unverkäuflich seien (K-Geld 2/2010). 

Spätestens im Frühling 2018 zeigte sich, dass K-Geld mit seiner Warnung recht behielt: Anleger ­beschwerten sich, dass die SMH entgegen ihren Versprechungen die Metalle nicht mehr zurückkauft. Und auch ein Verkauf über eine Bank oder eine Börse sei nicht ­möglich (K-Geld 3/2018). 

Die fast namensgleiche panamaische Gesellschaft, über welche die SMH ihre Verträge abwickelte, ist konkurs. Der «Tages-Anzeiger» machte publik, dass bei der Staatsanwaltschaft Zürich Straf­anzeigen von Geschädigten eingegangen sind. 

Die Staatsanwaltschaft hat das bestätigt. In der Anzeigeschrift, die K-Geld vorliegt, ist von Betrug, Veruntreuung, ungetreuer Geschäftsführung, Geldwäscherei und organisierter Kriminalität die Rede. [...]

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