Unfall-Opfer auf der Anklagebank

K-Tipp 20/2016 vom

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Ausgerutscht, verletzt und angezeigt: Ein Snowboarder wurde von den Zermatter Bergbahnen vor ­Gericht gezogen – und nach mehr als vier Jahren definitiv freigesprochen.

Zermatt, Station Furgg: Wegen eines Missgeschicks aufs Gondel-Trassee geraten (Bild: M.P.)

Zermatt, Station Furgg: Wegen eines Missgeschicks aufs Gondel-Trassee geraten (Bild: M.P.)

Es passierte Anfang 2012: Der 37-jährige Sven Schott (Name geändert) aus Zürich wollte bei der Mittelstation Furgg in Zermatt VS die Bindung seines Snowboards öffnen. Er rutschte aus und geriet in eine Abschrankung. Das Netz kippte um, und Schott landete auf dem Trassee der Gondelbahn. Eine Gondel rammte ihn von hinten, die Bahn musste gestoppt werden. Schott trug starke Prellungen und Schürfungen davon, die erst nach mehreren Wochen heilten. 

Gondelbenutzer waren nicht gefährdet

Der Vorfall sollte ihn aber noch jahrelang belasten. Denn: Die Zermatt Bergbahnen AG machte Strafanzeige gegen ihn wegen fahrlässiger Störung des ­öffentlichen Verkehrs. Und verlangte rund 27 000 Franken Schadenersatz – unter anderem wegen Getränke­gutscheinen für die knapp 200 blockierten Fahrgäste. 

Für Schott war die ­Strafanzeige unverständlich: «Ursache des Unfalls war die mangelnde Pistensicherung – und trotzdem wurde gegen mich ermittelt.»

Zwei Jahre nach dem Vorfall erhob der Oberstaats­anwalt Anklage. [...]

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