WIR-Netzwerk: Die Kunden laufen davon

saldo 11/2017 vom | aktualisiert am

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Seit letztem November ­kündigten bisher rund 4000 Firmen ihr WIR-Konto. Das sind fast 10 Prozent aller Teilnehmer am WIR-Netzwerk. Deshalb wird es für die verbleibenden Kunden ­immer schwieriger, ihr WIR-Geld loszuwerden.

Wir-Konto (Bild. ISTOCK (MONTAGE))

Wir-Konto (Bild. ISTOCK (MONTAGE))

Die WIR-Bank ist keine normale Bank. Sie handelt mit einer eigenen Währung, dem WIR. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen. Doch in letzter Zeit kehrten immer mehr Firmen dem WIR-Netzwerk den Rücken. Darunter sind nicht nur kleine Nummern, ­sondern auch grosse, wie etwa der ­Autoimporteur Amag, der Baustoffspezialist Kibag oder die Brauerei Feldschlösschen. Die WIR-Umsätze sanken in den letzten zehn Jahren um 23 Prozent: von 1,67 Milliarden auf 1,28 Milliarden WIR letztes Jahr. 

Gegenüber saldo teilte Amag mit, man habe den WIR-Vertrag beendet, weil man mit den neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) teil­weise nicht einverstanden sei. 

Die WIR-Bank verlangt seit letztem November von ihren Kunden, dass sie auf das Bankgeheimnis verzichten (saldo 19/2016). Mit Annahme der neuen AGB stimmen die Kunden unter anderem zu, dass die Bank sie öffentlich auf der WIR-Website als WIR-Teilnehmer auflistet. Bislang war das ­freiwillig. [...]

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