Zahlen & Fakten: Indexfonds mit den höchsten Renditen

K-Geld 06/2018 vom

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Die wichtigsten Details zu den Fondsranglisten

Die Tabellen zeigen zwei Arten von ­Indexfonds: Börsengehandelte Indexfonds sind mit dem üblichen Kürzel ETF ­(Exchange Traded Funds) gekennzeichnet, nicht ­börsengehandelte mit IF (für ­Indexfonds). Alle Rendite-Daten sind per Ende Oktober 2018. Die Rangierung ­erfolgt ­gemäss der 5-Jahres-Rendite.

Die Renditen umfassen sowohl Kurs­entwicklung als auch allfällige Aus­schüttungen – unter der Annahme, dass diese gleich wieder in die Fonds in­vestiert ­werden. Es handelt sich immer um Ren­diten in Franken – Fonds in ­Fremdwährungen werden umgerechnet. Sinkt zum Beispiel der Euro oder der ­Dollar, bleibt bei gleichbleibenden Kursen in Franken weniger übrig und umgekehrt. Die aus­gewiesenen Kosten werden direkt dem Vermögen der Fonds belastet. Somit sind sie in den Renditen bereits einkal­kuliert. Nicht berücksichtigt sind jedoch die ­Kosten, die Anleger direkt selber ­tragen müssen (Gebühren für Käufe/­Verkäufe, Depot usw.). Die aufgelisteten Mischfonds sind keine reinen Indexfonds, sondern indexnahe Fonds.

Die Kurskorrektur an den Börsen ist da

Das Börsenjahr 2018 neigt sich dem Ende zu. An den Aktienmärkten war kaum etwas zu ­gewinnen. An der Börse spricht man von einer «gesunden Korrektur», die wichtig sei, um eine Blasenbildung zu verhindern.

Fast zu schön, um wahr zu sein, waren die Jahre zuvor. Von Februar 2016 bis ­Anfang 2018 stieg der Swiss Performance Index (SPI) stetig. Er legte fast 13 Prozent pro Jahr zu. Solche Zuwachsraten sind eher die Ausnahme als die Regel. 

Wenn es an der Börse gut läuft, steigen die Aktien kleinerer Unternehmen besonders stark. Wird jedoch die Stimmung schlechter, verlieren diese Werte überproportional. 

Darauf wies K-Geld hin, als sich die Stimmung schon früh im Jahr zu verschlechtern begann (K-Geld 1/2018).

Gut erkennbar sind die erhöhten Kurs­schwankungen der Aktien von kleineren ­Unternehmen auf Seite 21. Noch im Herbst ­lagen die ETFs, die den Index mit den ­mittleren und kleineren Unternehmen (SMIM) abbilden, deutlich vorn. Nun zeigen sie fürs ablaufende Börsenjahr eine negative Ent­wicklung, während sich die Fonds mit den ­Aktien der Schweizer Grosskonzerne (SMI-­Titel) wacker halten. Weil die Fonds jedoch ­absteigend nach der Fünfjahresrendite sortiert sind und die kleinen Unternehmen sich seit Oktober 2011 sehr gut entwickelten, haben diese noch immer die Nase vorn.

Dass die Kurse der Grosskonzerne relativ ­träge sind, hat mit den massgebenden ­Branchen im SMI zu tun. Schwergewichte sind der Nahrungsmittelriese Nestlé und die beiden Pharmakonzerne Novartis und Roche. Die Kurse dieser Titel schwanken relativ ­wenig.

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