Laute Nachbarin

18. April 2017

von

Hallo zusammen.. Ich bin Neu hier bei Euch und brauche Euren Rat ;-) Es geht um die lauten Nachbarn. Vor knapp Zwei Jahren sind Zwei junge DAmen eingezogen. Erst war alles tiptop. Kein Lärm, kein Ruhestörung nichts. Doch dann wurde es immer schlimmer. Die eine Von beiden ist ruhig und freundlich. Die hört man kaum. Die andere ist eine wahre Katastrophe. Sie trampelt wie eine Elefantenherde von einem zum anderen Zimmer hin und her. Man könnte meinen das gesamte HAus fällt zusammen (Wir wohnen nebenan und nicht darunter...!!!) Es ist extrem laut und schlimm. Ebenfalls telefoniert die Dame stundenlang.. Egal ob nun 1400Uhr, 1700 oder gar 2200Uhr oder später ist, man hört jedes Wort extrem laut. Klar, wir wohnen in einem Altbau HAus, die sind sicherlich etwas hellhöriger als die Neubauten, aber trotzdem diese Dame hat 0 Respekt. Das Ich überempfindlich bin, kann ich mir nicht vorstellen. Im Haus leben 6 Parteien. Meine Familie und die Beiden Familien im Unteren Stock werden ebenfalls gestört und hören alles. Wir haben bereits die Damen angesprochen mehrmals, danach war für Ein bis Zwei Tage Ruhe. Dann gings wieder los. Ein "Lärmprotokoll" haben Wir vor knapp Sechs Monaten angefangen. Auch die Vermieterin wurde angesprochen, auch hier half nichts. Vor knapp 2 Monaten war auf Einmal immer sehr ruhig zu jeder Zeit. Man hörte nicht wie sie das Treppenhaus hochkommt und die Türe öffnet/schliesst (glaubt mir, sonst hörte man Sie schon vom Eingang unten bis oben wie eine Elefantenherde kommen würde) Dann stellte sich Heraus, dass die Lärmdame weg war und nur die andere da. Nun seit Zwei Wochen sind beide wieder da und somit auch der Lärm. Ich weiss nicht mehr was machen, wenn Ich an deren Türe klopfen gehe oder läute öffnet niemand. Es ist dann zwar Ruhe für ein paar Minuten bis es dann wieder weiter geht. Erst wenn ich wie ein "Irrer" gegen die Wand schlage ist Ruhe.

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Kommentare

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von Rechtsberatung K-Tipp+saldo am
27.04.2017, 16:56

Mietrecht

Als Mieter ist man von Gesetzes wegen verpflichtet, auf die anderen Hausbewohner Rücksicht zu nehmen (vgl. Art. 257f Abs. 2 OR). Die Frage, wo die Grenze des Erträglichen ganz genau liegt, ist zwar oft nicht ganz einfach zu beantworten, denn massgebend sind immer die Umstände des konkreten Einzelfalls, und entscheidend ist somit nicht primär der subjektive Eindruck einer einzelnen Personen, sondern das Empfinden eines ''Durchschnittsmenschen''. Und klar ist auch, dass alle Parteien in einem gewissen Masse aufeinander Rücksicht nehmen müssen. Ihren Ausführungen entnehme ich nun aber, dass der von Ihrer Nachbarin verursachte Lärm jenseits von Gut und Böse ist - und somit selbstverständlich nicht toleriert werden muss. Dass Sie zuerst das Gespräch unter vier Augen gesucht haben, war sicher das richtige Vorgehen. Da Ihre Nachbarin schlicht nicht mit sich reden lässt bzw. nicht bereit ist, ihr Verhalten zu ändern, müssen Sie sich nun aber wohl oder übel an den Vermieter halten - wenn nötig mit einem eingeschriebenen Brief, der am besten von allen Mietern mitunterzeichnet wird, die sich ebenfalls belästigt fühlen. Der Vermieter ist verpflichtet, einen fehlbaren Mieter auf seine Pflichten aufmerksam zu machen und ihn zu mahnen, sich in Zukunft an die Regeln zu halten. Verletzt der Mieter seine Rücksichtnahmepflicht anschliessend weiter, und ist das den anderen Mietern nicht weiter zuzumuten, so kann ihm der Vermieter sogar mit einer Frist von mindestens 30 Tagen auf das Ende eines Monats kündigen (vgl. Art. 257f Abs. 3 OR). Der Vermieter hat somit durchaus gewisse Druckmittel in der Hand. Ist er nicht bereit, Ihnen zu helfen, müssten Sie sich letztlich an die Schlichtungsbehörde für Miete und Pacht wenden. Dies ist die erste (kostenlose) Anlaufstelle bei Streitigkeiten zwischen Vermieter und Mieter. Die für Sie zuständige Schlichtungsbehörde finden Sie, indem Sie unter folgendem Link Ihren Wohnort eingeben: http://www.mietrecht.ch/index.php?id=71

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