Taggeld UVG Visana

12. Februar 2019

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Am 28.02.18 hatte ich einen schweren Autounfall und bin bis 17.4.2019 100% arbeitsunfähig. Da mein Unterschenkel durch den Unfall sehr beschädigt war, wurde ich von 28.2.2018 bis 8.3.2018 vier Mal operiert um diesen vor einer drohenden Amputation zu retten. Dauer und Grad der Arbeitsunfähigkeit wurde von meinem Arzt mit Bericht und Unfallschein bestimmt. Während meiner Arbeitsunfähigkeit wurde ich nun per 30 Nov. 2018 gekündigt. Seitdem Dez. 2018 kämpfe ich mit der Visana Unfallversicherung, um meine Taggeldleistung zu bekommen. Nach meiner Reklamation und fortwährender Anrufe im Jan 2019 wurde das Taggeld von Dez. 2018 gezahlt. Mein Fall wurde nun an eine Case Managerin übertragen und das Taggeld von Jan 2019 wurde mir bis dato nicht bezahlt. Die Sachbearbeiterin teilte mir mit, dass ich mich an die Gegenversicherung wenden soll, da die Visana UVG mir kein Taggeld bezahlen wird. Da ich über RAV noch bis 17.4.2019 nicht vermittelbar bin, musste ich mich vom RAV abmelden. Die Visana Sachbearbeiterin müsste aus meiner Sicht die ganze Sache koordinieren und mir helfen, dass ich mich auf meine Genesung konzentrieren kann, um möglichst schnell wieder arbeitsfähig sein zu können, - stattdessen macht mich dieser ungeklärte Zustand mit der Visana Versicherung noch psychisch zusätzlich krank! Wofür ist denn eine Versicherung da, wenn ich als beeinträchtigte Person um meine Rechte kämpfen muss? Die menschliche Werte werden von der Versicherung nicht betrachtet. Wie empfehlen Sie mir mit der Visana Versicherung umzugehen? Herzlichen Dank für Ihre Hilfe und Unterstützung.

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Kommentare

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von Nizo67 am
13.02.2019, 15:15

Taggeld UVG Visana

Vielen herzlichen Dank für die Hilfe.

von Rechtsberatung K-Tipp+saldo am
12.02.2019, 15:39

Unfallversicherung

Ihren Ausführungen entnehme ich, dass die Unfallversicherung offenbar nicht mehr zahlen will, Sie aber nicht über die Gründe dafür informiert. Verlangen Sie daher unbedingt eine Verfügung. Gegen diese könnten Sie dann innert 30 Tagen Einsprache erheben. Das Verfahren wäre im Übrigen kostenlos.

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