Verbot von weichen Drogen

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Viele Fachleute sagen, Rauschpilze wie Zauberpilze gefährden die Gesundheit kaum und würden auch kaum süchtig machen. Trotzdem sind sie in der Schweiz verboten. Das gleiche gilt für Cannabis, über dessen Legalisierung wir im November an der Urne abstimmen. Alkohol und Tabak hingegen seien viel gefährlicher – aber erlaubt. Ist die Schweizer Drogenpolitik gescheitert? Soll der Staat weiche Drogen wie Zauberpilze und Cannabis freigeben? Ihre Meinung interessiert uns. Diskutieren Sie hier.
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Kommentare

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von Observer am
20.06.2008, 16:08

Gleichstellung jetzt!

Der einzige Grund, warum diese "weichen" Drogen verboten sind, dürfte sein das man darauf nur schwer Steuern erheben kann. Sie wachsen halt überall. Bei Zigaretten und Alkohol ist es einfacher Kontrolle auszuüben. Rauschmittel haben in der menschlichen Entwicklungsgeschichte eine lange Tradition und damals sind auch nicht alle dauerhaft im Vollrausch gewesen. Deswegen entweder Zigaretten und Alkohol ebenfalls verbieten oder die "weichen" Drogen zulassen. Der mündige Bürger soll selbst entscheiden.

von odin8126 am
12.06.2008, 11:23

Jugendschutz

Jeder der 18 lenze zählt ist Sollte selbst entscheiden was gut für ihn ist Pilze wachsen auf Kuhfladen und Graß auf erde was ist den so verwerflich sind ja Jahrtausende alte Heilmittel Die wissenschaftlich erwiesen Schmerzen etc. lindert Man darf die Pharma und Apotheker Lobby nicht vergessen Da in der Schweiz Vermutlich viele Schmerzmittel Hergestellt werden ist von dieser seite keine Hilfe zu erwarten z,B. mit Positiven forschungs- Resultaten etc.

von PastorDavid am
11.06.2008, 21:49

Das Warum

Hallo rosarot und Leser Will man verstehen, WARUM etwas irgendwie ist (im menschlichen Bereich), dann schaut man sich am besten die Nutzniesser an. Das "Betaeubungsmittelgesetz" ist ein menschenverachtendes Werk, das ausschliesslich den Profit einiger Gruppen steigern soll - auf KOSTEN der Gesundheit der "normalen Menschen". Hanfkraut im Garten, Pilze auf der Wiese - das kostet keinen Rappen und damit kann man eine Menge Krankheiten heilen, die ansonsten der Pharmaindustrie Milliarden Franken pro Jahr bringen. Die Mafia kann dank BetMG ihre Geschaefte steigern und die Polizei und Justizapparate ihre Arbeitplaetze sichern und ausbauen. Natuerlich auf Kosten des Steuerzahlers: finanziell und gesundheitlich zahlt jeder drauf, damit er sich dann vorschreiben lassen darf, WAS er atmen oder essen darf und was nicht. Das ist Leibeigenschaft, nichts anderes und wer es nicht sehen moechte, der verdient entweder an der Repression gegen Mitmenschen, die nichts Boeses tun, oder ihm sind Humanismus und Menschenrechte voellig gleichgueltig. Die Entmuendigung, die im Falle der Heiligen Pilze nicht einmal irgendwie parlamentarisch behandelt wurde, sondern auf der Verwaltungsebene ohne Kontrolle durch das Volk eben mal an internationalen Abkommen vorbei durch die Hintertuer "erlassen" wurde, wuerde in Nord Korea oder China scharfen Protest der "Westlichen Welt" heraufbeschwoeren - aber passiert es in der Schweiz, interessiert es scheinbar gar nicht... Limash Balaganta mit Euch, Pastor David

von rosarot am
10.06.2008, 12:02

verbot verhindert kontrolle

ich finde dass jeder mündige mensch selber entscheiden soll ob und welche genussmittel, suchtmittel und drogen er/sie konsumieren will. ich sehe keinen grund warum der staat gewisse substanzen kriminalisiert und andere nicht. vorallem absurd ist das ja bei natürlichen substanzen und pflanzen wie pilzen und hanf. wenn jemand in seinem garten hanfkraut anpflanzt und das selber konsumiert, oder jemand auf einer wiese zauberpilze sammelt und sich mit freunden auf einen tripp begibt sehe ich wirklich kein grund warum das verboten sein soll. wichtig ist doch, dass man (z.b. der staat) vernünftig informieren und auch kontrollieren kann. durch die illegalität wird eine kontrolle (z.b. qualität, mindestalter, etc.) verunmöglicht und der schwarzmarkt angeregt - verhindert kann der konsum jedoch nicht werden. jedermann weiss, dass die prohibition in den usa die kriminalität gefördert und den konsum von alkohol nicht reduziert hat. ich finde richtig, dass alkohol und tabak erst ab einem gewissen alter verkauft wird und der staat gewisse kontrollen macht und auch geld einnimmt um information und prävention zu betreiben. ich wünsche mir, dass weiche drogen entkriminalisiert und gleich wie alkohol und tabak behandelt werden.

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