Invalidenrente: Das Kreuz mit dem Lohnausfall

K-Geld 04/2018 vom

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Beim Abschluss einer privaten Invalidenrente gibt es zwei wichtige Begriffe, die jeder kennen sollte: Summenversicherung und Schadenversicherung. K-Geld sagt, worum es geht und was dabei zu beachten ist.

Invaliditätsgrad: Bei Schadensversicherungen zählt nur der Vermögensausfall (Bild: GETTY)

Invaliditätsgrad: Bei Schadensversicherungen zählt nur der Vermögensausfall (Bild: GETTY)

Die kleine Versicherungsgesellschaft Elips Life aus dem liechtensteinischen Triesen spielt im Schweizer Markt nur eine unbedeutende Rolle. In einem Punkt aber ist sie führend. In ihren Bedingungen zur Risikoversicherung mit dem Namen «Tria» schreibt sie unter dem Titel «Summenver­sicherung» klipp und klar: «Elips Life erbringt die vereinbarten Leistungen grundsätzlich unabhängig von einer Vermögenseinbusse.»

Bei Elips Life gilt dies bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Eine solche Police zahlt einen Teil des Lohnausfalls, wenn die ver­sicherte Person invalid wird und nicht mehr arbeiten kann (siehe Unten).

Entscheidend ist dabei die ­Definition der Erwerbsunfähigkeit. Klar ist jeweils, dass ein Arzt die Invalidität aus medizinischer Sicht bestätigen muss. Die meisten Versicherer verlangen aber in ihren Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) auch noch den Nachweis des Verdienstausfalls. Deshalb gibt es grundsätzlich zwei Arten der privaten freiwilligen Erwerbsunfähigkeitsversicherung:

Die Summenversicherung zahlt die vereinbarte Rente allein aufgrund des medizinischen Befunds und setzt keinen Lohnausfall voraus. Sie prüft auch nicht, ob noch andere Versicherungen zahlen. [...]

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