«Kaufen und halten» ist nicht leicht zu schlagen

K-Geld 05/2018 vom

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Einige Banken und Vermögensverwalter raten vom ­Anlegerprinzip «Kaufen und laufen lassen» ab. Vielmehr solle man sein Wertschriftendepot antizyklisch ­umschichten. Das bringt jedoch längst nicht immer eine ­höhere Rendite. Sicher aber höhere Kosten.

Beim Anlegen die Balance halten: Oft ist es erfolgversprechender, ein Depot unverändert zu lassen (Bild: GETTY)

Beim Anlegen die Balance halten: Oft ist es erfolgversprechender, ein Depot unverändert zu lassen (Bild: GETTY)

Unbestritten ist: Anlegerinnen und Anleger sollten ihr Geld nicht zufällig investieren. Sondern sich genau überlegen, welche Anlagestrategie für sie die richtige ist. Sprich: Wie gross der jeweilige prozentuale Anteil an Obligationen, Aktien Immobilien usw. im ge­samten Portfolio sein soll.

Nur: Anlagebereiche entwickeln sich im Laufe der Zeit unterschiedlich. Beispiel: Ein Anleger ent­scheidet sich Anfang 2008 für folgende 40/40/20-Aufteilung von 100000 Franken:

40 Prozent Franken-Obligationen, breit gestreut,
40 Prozent Schweizer Aktien, von Nestlé bis zum kleinsten an der Börse kotierten Unternehmen,
20 Prozent Schweizer Immobilienfonds.

Im Verlaufe von 2008 brechen die Aktien regelrecht ein. Die Obligationen hingegen legen ordentlich zu, vor allem dank den krisensicheren Bundesobligationen, den sogenannten Eidgenossen. Und die Immobilienfonds machen minim vorwärts.

Das hat zur Folge, dass das Portfolio Ende 2008 noch 88300 Franken wert ist. [...]

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