Zehn Mal vergeblich die Zinsen eingefordert

K-Tipp 02/2019 vom

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Greta und Markus Schaller (Name geändert) aus Brig VS kündigten Anfang November ihre ­Konten bei der Postfinance. Doch die Sache zog sich hin. Nach rund einem Monat bekamen sie mitgeteilt, dass der Zins «aufgrund kleiner Betragshöhe nicht ausbezahlt» werde. Schallers wollten sich das nicht bieten lassen. Die Bank ist verpflichtet, auch kleine Beträge auszuzahlen (K-Tipp 1/2019). Insgesamt zehn Mal forderte das Paar von der Postfinance die Zinsen – total 37 Franken.

Erstaunlich: Vier Mal hiess es, das Geld ­werde nicht bezahlt. Drei Mal hiess es dagegen, das Geld werde bezahlt. In den anderen Fällen gab es keine Antwort. Dann intervenierte der K-Tipp.Die Postfinance räumte ein, dass Schallers «teilweise falsche Auskünfte erhalten» hätten. Man hätte die Zinsen überweisen sollen. Die Bank versprach, das nachzuholen.

Tipp: Schicken Sie den Musterbrief des K-Tipp (Ausgabe 1/2019) ein, falls Ihnen die Postfinance die Zinsen nicht auszahlt. Und ­bleiben Sie hartnäckig.

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