Zinsänderungen: Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

K-Geld 03/2018 vom | aktualisiert am

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Die meisten Banken senken die Zinsen auf Konten heimlich, ohne vorher die Kunden zu informieren. Das ist rechtswidrig. Jetzt kündigt die WIR-Bank eine kleine Verbesserung an.

Informiert die Kunden künftig via E-Mail-Abo über Zinsänderungen: Die WIR-Bank mit Hauptsitz in Basel (Bild: pd)

Informiert die Kunden künftig via E-Mail-Abo über Zinsänderungen: Die WIR-Bank mit Hauptsitz in Basel (Bild: pd)

«Dass Zinssenkungen nicht mitgeteilt werden, ist Usus bei Schweizer Banken.» Mit diesem Satz wimmelte die WIR-Bank eine Kundin aus Chur ab. Die Frau ­hatte reklamiert, weil die Bank Mitte 2017 den Zins auf ihrem 3a-Konto von 0,65 auf 0,6 Prozent gesenkt hatte. Eine entsprechende Vorabmitteilung hatte die Frau nicht erhalten. Sie bemerkte die Zinssenkung erst, als sie im Januar 2018 den Kontoabschluss erhielt.

Anfang 2018 erfahren, dass der Zins elf Monate vorher reduziert wurde

Diese negative Erfahrung machen viele Bankkunden, die ein Spar­konto, ein 3a-Konto oder ein Freizügigkeitskonto haben. Anfang Jahr erhalten sie jeweils den jährlichen Kontoauszug für das vergangene Jahr. Und dort listet die Bank die Zinssenkungen auf. Kunden der Raiffeisen-Freizügigkeitsstiftung zum Beispiel erfuhren so erst Anfang 2018, dass die Bank den Zins am 1. Februar 2017 von 0,25 auf 0,2 Prozent reduziert hatte. [...]

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