Strafe für Stromsparer

K-Tipp 02/2017 vom

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Die Strombranche will für Privatkunden die ­Tarife anders berechnen als bisher. Sparsamen Haushalten und Besitzern von Solaranlagen drohen happige Aufschläge.

Stromtarife (Bild: pd)

Stromtarife (Bild: pd)

Die Stromrechnung setzt sich aus drei Teilen zusammen: aus den Kosten für den gelieferten Strom (Energiekosten), aus den Kosten für dessen Transport (Netzkosten) sowie aus Steuern und Abgaben. Daran wird sich vorläufig nichts ändern.

Ändern könnte sich im Rahmen der laufenden ­Revision des Stromver­sor­gungsgesetzes aber, wie ­die­se Kosten berechnet ­wer­den: Der Verband Schwei­zerischer Elektrizitätsunternehmen drängt darauf, bei den Netzkosten Leistungstarife einzuführen.

Rechnung nicht mehr nach Verbrauch

Heute stellen die Stromlieferanten die Netzkosten in der Regel mit einem fixen Grundpreis und einem verbrauchsabhängigen Betrag in Rechnung. Neu wollen sie die verbrauchsabhän­gige Komponente durch ­einen Tarif ergänzen oder gar ersetzen, der sich auf die maximal bezogene elektrische Leistung abstützt.

Diese hängt ab von der Leistung der einzelnen Elektrogeräte – zum Beispiel 1000 Watt beim Staubsauger, 2000 Watt beim Föhn oder 4000 Watt beim Kochherd – und steigt an, je mehr dieser Geräte gleichzeitig in Betrieb sind. Massgeblich für den Tarif wäre neu die tägliche Leistungsspitze. Und sie kann, zum Beispiel wegen mehrerer gleichzeitig eingeschalteter Kochplatten am Mittag, auch dann hoch sein, wenn der Haushalt insgesamt sparsam mit Strom umgeht. 

Solarproduktion nicht mehr rentabel

Die Strombranche zielt mit ihrem Ansinnen vorab auf private Haushalte, die zum Beispiel mit einer Solar­anlage eigene Elektrizität produzieren und teils selber verbrauchen. Diese würden gegenwärtig zu ­wenig an die Netzkosten zahlen. [...]

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